Geldwäsche wörtlich genommen
Das Leben schreibt angeblich die besten Geschichten;
dies gilt auch für den folgenden Bericht einer norddeutschen Tageszeitung Cloppenburg.
Mit einem besonders dreisten Trick haben zwei Nigerianer in Cloppenburg mehrere
Geldanleger um einige Millionen DM betrogen.
Sie versprachen buchstäblich eine wundersame Geldvermehrung, sozusagen im Schnellwaschgang,
und hatten offenbar wenig Mühe, ihre Opfer anzulocken, denen bei der Aussicht auf viel Geld offenbar der Verstand aussetzte.
Die Oldenburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die beiden Schwarzafrikaner wegen Betrugs und des Verdachts der Geldfälschung.
Die Kontakte hatte ein Gastwirt geknüpft. Auf seine Empfehlung stellten die Nigerianer sich bei ihren potentiellen Kunden mit einer "Wash-Wash-Aktion" vor.
Dabei gaben sie in einen mit Wasser gefüllten Eimer eine geheime Tinktur. Dann steckten sie in die Brühe einen Tausendmarkschein und drei Blatt weißes Papier, und siehe da: Nach einigen Voodoo-Sprüchen war das Papier zu Geld geworden. Drei wunderschöne Tausender wurden den sprachlosen Kunden präsentiert.
Die mochten erst nicht glauben, was sie gerade gesehen hatten, und ließen die Scheine in einer Bank prüfen. Ergebnis: Das Zaubergeld war echt, denn die Scheine waren natürlich in dem Wassertrog versteckt gewesen.
Mit der Bank-Expertise im Rücken schienen die Geldgeber nun restlos begeistert.
Ohne Bedenken überließen sie ihr Geld den beiden Nigerianern, auf dass die aus mehreren Millionen DM noch mehr Millionen machten. Doch die Sache hatte einen Haken: Bei so viel Geld könne man "Wash-Wash" nicht mehr in Cloppenburg machen, versicherten die Geldwäscher, sondern nur in Afrika, wo man über eine größere Menge an Zaubertinktur verfüge.
Doch kaum waren die Millionen überreicht, waren sowohl die Nigerianer als auch das Geld verschwunden. Mittlerweile ist einer in Untersuchungshaft.
Ob die Geschädigten ihr Geld wiederbekommen, ist mehr als fraglich.
Wörtlich genommen!
Ein Mann kommt in die Apotheke und fragt: "Haben Sie etwas Zucker?"
Der Apotheker geht nach hinten und kommt mit einem Beutel Zucker wieder.
"Haben Sie vielleicht auch einen Löffel?" fragt der Mann.
Der Apotheker langt unter die Theke und holt einen Löffel hervor.
Der Mann holt einen Löffel voll Zucker aus dem Beutel,
zieht ein kleines Fläschchen aus der Tasche und träufelt
vorsichtig zwanzig Tropfen auf den Zucker.
"Probieren Sie doch mal", sagt er zum Apotheker.
Der probiert den beträufelten Zucker und fragt:
"Und was soll das jetzt bedeuten?"
"Ach, nichts weiter, mein Arzt hat zu mir gesagt:
Gehen Sie in die Apotheke und lassen Sie Ihren Urin auf Zucker testen...